04.09.2025

Aalborg Kommune – Pflegezentrum Storvorde 

Ein Alltag mit mehr Ruhe, Sicherheit und Nähe  Er stand immer sehr früh auf, lange bevor die Mitarbeitenden zu ihm kamen. Manchmal vergaß er, sich anzuziehen, manchmal lief er verwirrt im Zimmer umher. Für das Personal war das eine ständige Sorge: sie wussten, dass er Hilfe brauchte, aber sie konnten nicht immer rechtzeitig da sein.

Ein Alltag mit mehr Ruhe, Sicherheit und Nähe 

Er stand immer sehr früh auf, lange bevor die Mitarbeitenden zu ihm kamen. Manchmal vergaß er, sich anzuziehen, manchmal lief er verwirrt im Zimmer umher. Für das Personal war das eine ständige Sorge: sie wussten, dass er Hilfe brauchte, aber sie konnten nicht immer rechtzeitig da sein. Helle Hansen, Leiterin des Pflegezentrums Storvorde, erinnert sich noch genau an die Frustration: 
„Es tat weh zu wissen, dass er den Tag ohne Unterstützung begann. Wir wünschen uns doch alle, dass die Bewohner*innen einen würdevollen Start in den Tag haben“, erzählt sie. 

Mit Nemlia hat sich die Situation verändert. Heute erhalten die Mitarbeitenden sofort eine Nachricht, sobald er aufsteht und können direkt bei ihm sein, wenn er Hilfe braucht. „Er begegnet dem Tag auf eine ganz andere Weise – und wir können mit innerer Ruhe an seiner Seite sein“, sagt Helle. 

Kleine Veränderungen, große Wirkung 

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie Nemlia den Alltag verändert hat. Besonders für die Nachtdienste bedeutet die Lösung eine enorme Erleichterung. Früher gingen sie drei- bis viermal pro Nacht in die Zimmer, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Das störte die Bewohner und nahm Zeit für andere Aufgaben. 

„Jetzt reagieren wir nur noch, wenn es tatsächlich notwendig ist. Das spart uns Zeit und gibt Sicherheit – für uns selbst und für die Bewohner*innen“, berichtet Helle. 

Auch die Angehörigen spüren den Unterschied. Als ein neuer Bewohner einzog, machte sich seine Frau große Sorgen um die Nächte. Würde ihr Mann unruhig sein? Wäre er zu lange allein? Mit Nemlia konnte das Personal die Situation beobachten und ihre Eindrücke mit ihr teilen. „Das gab ihr Ruhe, denn sie wusste, dass alles in Ordnung war. Sie konnte endlich ein Stück loslassen und einfach Ehefrau sein statt besorgte Angehörige“, erzählt Helle. 

Besseres Arbeitsumfeld und stärkeres Engagement 

Für die Mitarbeitenden bedeutet Nemlia einen ruhigeren Alltag. Früher gab es Türalarme und Fußmatten, die Lärm verursachten und Sturzgefahr bargen. Heute ist alles übersichtlicher, und die Atmosphäre auf der Station ist deutlich friedlicher. 

Helle nennt einen wichtigen Grund, warum die Lösung so gut funktioniert: das Engagement. „Ich habe mich bewusst etwas zurückgenommen. Es sind unsere Frontmitarbeitenden, die die Nemlia-Lösung steuern. Sie kennen den Alltag am besten und haben sie mit großem Einsatz angenommen. Es ist ihr Werkzeug, nicht nur ein System, das wir eingeführt haben“, erklärt sie. 

Von Routinen zu menschlicher Fürsorge 
 

Mit Nemlia ist die Pflege nicht mehr an starre Abläufe gebunden. Wenn ein Bewohner sein Verhalten ändert oder müde wirkt, können die Mitarbeitenden sofort reagieren und die Pflege individuell anpassen. 

„Wir können den Bewohner*innen ganz anders begegnen: auf Augenhöhe, mit Respekt für ihren Rhythmus und ihre Bedürfnisse. Das bringt Wärme in die Beziehung und macht unsere Arbeit erfüllender“, sagt Helle. 

Wenn Helle auf die ersten Monate mit Nemlia zurückblickt, hat sie keine Zweifel: 

„Wir haben mehr Ruhe, mehr Zeit und bessere Möglichkeiten, die Bewohnerinnen genau dort abzuholen, wo sie sind. Das gibt mehr Sicherheit – für uns selbst, für die Bewohnerinnen und ihre Angehörigen. Für mich ist das nicht nur Technologie. Es ist eine Lösung, die Lebensqualität schafft. Und das ist das Wichtigste überhaupt“, fasst sie zusammen. 

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